Wandern im Saarburger Land 
                                                   

Regional - Kaiserweg, Taben-Rodt

Der »Kaiserweg« bietet eine Rundwanderung mit nicht alltäglichem Wandergenuss hoch über der Saar. Dieser Weg ist zwar kaiserlich, jedoch bezieht sich der Name nicht auf den deutschen Kaiser. Die sagenumwobene St. Michaelskapelle steht auf einem steilaufragenden Felsen hoch über der Saar mit atemberaubendem Ausblick. Das Naturschutzgebiet “Saarsteilhänge am Kaiserweg” und das auch das bisherige Naturschutzgebiet  „Urwald bei Taben“ (genannt „Tabener Urwald“) werden durchwandert. 

Länge

Wanderzeit

Anforderung

weitere Info

10,1 Kilometer

ganzjährig

mittel

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Start / Ende

Parkplatz in der Hauptstraße, Beginn der Ortslage von der Saar kommend, , 54441 Taben-Rodt 

Navi 

Hauptstraße, 54441 Taben-Rodt                                                                                                                                    


Kurzbeschreibung
Der Wanderweg führt zunächst bergan. Der örtlichen Beschilderung Nr. 1 folgend über die Tour durch die Gemarkung „Käsgewann“ , dem örtlichen Weg Nr. 1 folgen, durch Feld und Flur bis zur Hütte am Kaiserweg. Gemütlich auf einem breiten Forstweg, dem „Kaiserweg“, führt die Tour am Wald-/Berghang zur Saar entlang in Richtung Taben/St. Michaelskapelle durch einen überwiegend lichten Laubwald. Fast ohne Höhenunterschiede schlängelt sich der Kaiserweg an den Steilhängen der Saar entlang, bietet immer wieder Einblicke ins Saartal. Der Kaiserweg wurde 1912 nach Plänen des Oberforstrates Otto Kaiser im Auftrag der preußischen Regierung in Handarbeit angelegt und war in der Folgezeit beispielgebend in der Planung von horizontalen Hangwegen in der Forstwirtschaft. Das grenzüberschreitende  Naturschutzgebiet „Saarsteilhängen am Kaiserweg”  liegt im Bereich der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland. Das bisherige Naturschutzgebiet „Tabener Urwald“ wurde mit einbezogen. Bei dem Gebiet handelt es sich um einen landschaftlich besonders reizvollen Teil des Saartales. Die Holznutzung ruht bereits seit ca. 100 Jahren in Teilen des Gebietes. Infolgedessen entwickelte sich ein hoher Anteil von Altholzstrukturen und Totholzstrukturen, die von hoher ökologischer Wertigkeit sind. Gerade in diesen Bereichen bildete sich ein Lebensraum für landesweit und bundesweit stark bedrohte Insektenarten. Die durch Verwitterung der anstehenden Felsen entstandenen bis zu 45° geneigten Geröllhalden (“Rosseln”) aus Quarzit stellen eine Besonderheit dar, die von sehr seltenen Flechten und Moos-Gesellschaften besiedelt sind. Von der St. Michaelskapelle am Ende der Tour hat man einen grandiosen Ausblick ins Saartal. Der spätgotische Kapellenbau (unter Abt Antonius vom Kloster Sankt Maximin in Trier 1452-1482 errichtet), war ursprünglich Friedhofskapelle.

Streckenverlauf     ►siehe auch GPSies-Karte
Start
0,0 km – Parkplatz Hauptstraße                                                                   »» der gesamte Rundweg folgt der » örtlichen Nr. 1««                          - Brunnenstraße – bergan – "Saarland-Radweg folgen" - rechts - weiter »Nr. 1 / Nr. 4 / Nr. 7« - entlang des Waldsaums - bis zur geschlossenen Gaststätte „Käsgewann“ / Rettungspunkt 6405-728
2,5 km – Erreichen ehem. Gaststätte Käsgewann / »Rettungspunkt 6405-728« – geradeaus weiter auf  »Nr. 1«  in Richtung "Wolfsbach" - am Rettungspunkt 6405-747 vorbei – weiter Richtung "Wolfsbach" - dem Pfad folgen - bis zum Bereich der Hütte am Kaiserweg / Europäischer Fernwanderweg E3«
4,8 km – Erreichen des »Kaiserweg / Europäischer Fernwanderweg E3 / örtl. Nr. 1« - links den geschotterten Waldweg in Richtung Taben-Rodt am Saarsteilhang (Naturschutzgebiet) entlang – an der Hütte am Wenichbach vorbei (etwa ab hier beginnt das Naturschutzgebiet „Tabener Urwald“) – weiter auf  » Nr. 1« bis zur St. Michaelskapelle
9,8 km – Erreichen der Kapelle »St. Michael« mit Aussichtspunkt – die Treppe hinab – dann der abschüssigen »Kirchstraße« bis zur Hauptstraße« folgen – links ist der Parkplatz zu sehen
10,1 km – Erreichen des Parkplatzes
- Tourende - 

 

Höhenprofil der Tour
Die Strecke führt ganz überwiegend über befestigte Waldwege und naturnahe Pfade. Die Strecke stellt insgesamt nur mittlere Anforderungen an die Kondition. Lediglich am Beginn hinauf zur Gemarkung Käsgewann ist eine größere Anstrengung erforderlich. Das als "Kaiserweg" bezeichnete Teilstück ist relativ eben am Berghang geführt, mit  Ausblicken ins Saartal. 

Eindrücke auf meiner Tour

außerhalb des Dorfes geht es noch bergan
Wildwiese
Blick auf die geschlosse Gaststätte "Käsgewann"
Steinmandln (Steinmännchen) als Wegezeichen
alter Grenzstein
Bereich der Hütte am Kaiserweg