Wandern im Saarburger Land 
                                                   

Regional - Rundfels, Wawern

Eine Naturwanderung mit weitreichender Fernsicht und Kleinodien in den Tälern. Schon der französische Oberst Trancho (1801-1814) vermerkte den Aussichtspunkt »Rundfels« wegen der hervorragenden Sicht dezidiert in einer militärischen Karte. Das Naturschutzgebiet »Wawerner Bruch« ist ein großes Feuchtgebiet und ein sensibles Ökosystem von großem Bekanntheitsgrad.  

Länge

Wanderzeit

Anforderung

weitere Info

10,8 Kilometer

ganzjährig; im Bereich des Naturschutzgebietes stark witterungsabhängig

mittel

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Start / Ende

Bereich des Sportplatzes am Ortsrand; Saarburger Straße, 54441 Wawern

Navi 

Saarburger Straße, 54441 Wawern (ganz durchfahren; am Ortsrand/Siedlung)                                                                     

Kurzbeschreibung
Der Aussichtspunkt »Rundfels«, hoch über der Hammer Saarschleife, war früher wegen seiner hervorragenden Weit- und Umsicht in erster Linie von militärischer Bedeutung. Zwischen 1801 und 1814 wurden die Rheinlande auf persönlichen Befehl Napoleons unter dem Kommando des Oberst Jean Joseph Tranchot topographisch aufgenommen (kartiert) und in einer militärischen Karte wurde dieser Aussichtspunkt besonders deutlich vermerkt. Diese Felskanzel ist auch heute noch einer der schönsten Aussichtspunkte der Saar. Wo sich heute die Schleusenanlage befindet befand sich früher die Hammer-Fähre.  Im historischen Ortskern von Wawern stehen noch viele, bis auf das frühe 19. Jahrhundert zurückgehende Häuser. An die im 19. Jahrhundert gegründete jüdische Synagogengemeinde erinnern die 1993 restaurierte Synagoge und ein Rabbinerwohnhaus (ehemalige Judenschule). Auf dem Geschichtslehrpfad erfährt man nicht nur Wissenswertes über die Historie des Ortes, sondern auch zur Geologie und zum Weinbau. Außerdem führt er zu traumhaft schönen Aussichtspunkten. Mit Schau- und Infotafeln wird die bewegte Geschichte des Dorfes Wawern veranschaulicht. Weit reicht der Blick von der Höhe auf das Naturschutzgebiet  „Wawerner Bruch“ (Bruch = Sumpfland, Morast, Moorland) und ins Saartal. Das Naturschutzgebiet ist ein sehr sensibles Ökosystem und ein idealer Brut- und Lebensraum für Vögel, Amphibien, Insekten und Niederwild.  

Streckenverlauf     ►siehe auch GPSies-Karte
Start
0,0 km – Parkplatz / Sportplatz Wawern – unterhalb des Platzes kurz dem Radweg Richtung Ayl folgen – dann links halten und geradeaus dem Waldweg bis zur Teerstraße/Serpentinen folgen
0,8 km – Erreichen Teerstraße – links die Serpentinen hoch – oben flacher Panorama-Weg »Saar-Weinwanderweg (TRAUBE)  / G9 / Nr. 1 / N-W-Strecke Nr. 3 (schwarze Markierung)« folgen 
1,6 km - Erreichen des »Rettungspunktes 6305-420« – hier links den Panoramaweg / N-W Strecke-Nr. 3 verlassen - an der ersten Kurve - rechts bis »N-W-Strecke Nr. 3«  
2,1 km – Erreichen »N-W-Strecke Nr. 3 « - links talwärts folgen bis kurz vor dem Saarradweg 
3,6 km - links der örtlichen Wanderstrecke »Nr. 3« durch das Weyerbachtal bis Ortslage Wawern folgen (auf Radweg) 
4,8 km - Erreichen Ortslage / »Saarburger Straße«– rechts Richtung Ortsmitte – an der ehemaligen jüdische Synagoge vorbei - »Saarburger Straße« – Richtung Weinberge – halbrechts - Straße »Unterm Weinberg« - Ortsausgang – am » Geschichtspfad« links bergan
5,3 km - Geschichtspfad bergan folgen - bis »Saarwanderweg (X) / G9 / Saar-Weinwanderweg / örtlicher Wanderweg Nr. 1« 
6,4 km - Erreichen »Saar-Rundweg (SR) / G9 / Saar-Weinwanderweg (TRAUBE)  / örtliche Wanderstrecke Nr. 1« - links dem steilen Anstieg folgen – am Sendemast vorbei - bis  Aussichtspunkt » Rundfels« (liegt rechts neben der Strecke; Pfad)
6,9 km - Aussichtspunkt » Rundfels« - Weg weiter folgen 
7,3 km – an den Kiesgruben/Bausschuttablagerung - links Nr.1 folgen – auf der Teerstraße rechts bis zur »Hohlbuchhütte (Grillhütte)«
8,2 km - Erreichen »Hohlbuchhütte (Grillhütte)« - talwärts - »Saar-Weinwanderweg (TRAUBE)« bis zur K 132
8,9 km - K 132 queren und dem Pfad geradeaus folgen in das Naturschutzgebiet »Wawerner Bruch« – Markierung »N« - links am Wasserwerk vorbei – links der Markierung »N« weiter folgen
10,3 km - beim Ansitz – NICHT mehr »N« geradeaus - rechts dem Feldweg (führt ganz leicht bergan) an den Häusern vorbei bis zur L 137 folgen
10,7 km – Erreichen L 137 – links – dann in Kurve rechts - die Straße führt zum Sportplatz
10,8 km – Erreichen des Parkplatzes am Sportplatz -
-Tourende -  

Höhenprofil der Tour
Die Tour führt  über Teer- und befestigte Straßen und Waldwege. Bei den Anstiegen geht es teilweise steil bergan. Es folgen immer wieder relativ ebene Stücke des Wanderweges, die eine Erholung bringen. Die überwältigenden Aussichten entschädigen aber für alle Mühen. Gut sind die Urstromtäler der Saar zu erkennen. In einem Urstromtal liegt das Naturschutzgebiet »Wawerner Bruch«. Es ist ein Feuchtgebiet. Verständnis für die Belange des Naturschutzes und rücksichtsvolles Verhalten sind für einen Wanderer / eine Wandergruppe selbstverständlich. Im Naturschutzgebiet wird nur auf den gekennzeichneten Wegen gewandert und Hunde werden nicht frei umherlaufen gelassen. Verunreinigungen jeglicher Art werden unterlassen. Pflanzen darf man selbstredend fotografieren und bewundern, aber nicht pflücken, ausreißen, mitnehmen oder dergleichen. 

Eindrücke auf meiner Tour

Blick auf Ay
ehemalige Synagoge; heute Kulturzentrum
Wawern; Ursprungstal der Saar
Verlauf Ursprungstal; Wawern
Saarkanal
Blick vom Aussichtspunkt Rundfels: vorne Hamm; Filzen, Konz, im Hintergrund Trier und Eifel